Ein Eimer Wasser für die Morgentoilette (Wasser für den WC-Kasten inklusive), kein Strom während 15, 16 Stunden (pro Tag). Angstschweiss am Steuer nach Einbruch der Dunkelheit. 
Wundervolle Landschaften. Lachende Gesichter. 

Welcome to Malawi!
Teeplantage im Süden Malawis.

Um gleich zur Sache zu kommen: Sehr wichtig auf so einer Reise ist ja immer das Essen. Wir waren inzwischen in Phalombe, einer Stadt im Südosten des kleinen afrikanischen Landes (118000 Quadratkilometer). Hier habe ich mit einer Gruppe um meinen Freund Dr. Christoph Knoblauch das Holy Family Hospital besucht, das der Schweizer Verein Pro Phalombe (pro-phalombe.ch) seit vielen Jahren unterstützt. Molly umsorgte uns mit leckerem Chicken und einer Tomatensauce, die auch ein italienischer Starkoch nicht besser machen könnte. 

Dank des Engagements von Pro Phalombe verfügt das Spital bald über eine der ersten digitalen Rötgenstationen im Land. Christoph hat sich in diesem Zusammenhang mit dem Management des Spitals ausgetauscht…


… und anschliessend in der Hauptstadt Blantyre den Verwaltungsrat des Hospitals getroffen (nächstes Bild).

Molly bekam von der Gruppe übrigens ein Fahrrad geschenkt – auf dem nächsten Bild hält ihr Christoph grad die Augen zu…


Auf den allermeisten Tellern im Land landet kaum je so üppiges Essen wie bei Molly. Malawi ist arm, sehr arm. Die Hälfte der Menschen lebt mit weniger als einem Dollar am Tag. Hauptexportprodukt ist der Tabak,  er generiert rund 70 Prozent der Einnahmen. In den nächsten Tagen werden die Setzlinge (nächstes Bild) ausgebracht, ab Anfang Januar ist Ernte.

Da die Weltmarktpreise für Tabak weltweit unter Druck sind und Rauchen sowieso nicht mehr so angesagt ist, hat sich Malawi damit in eine schwierige Situion manövriert. Gefragt wäre eher Mais, wie es scheint, könnten wegen des diesjährigen Wassermangels gegen Ende des Jahres die Lebensmittel knapp werden. 

 

Vorgestern sind wir mit dem Boot den Shire hinauf in den Liwonde National Park gefahren. Zu einem perfekten Zeitpunkt übrigens, da die Tiere wegen der Trockenheit die Nähe des Wassers suchen. Das Bild unten entstand aus einem perfekt getarnten Unterstand heraus, mit etwas Glück kommen die Elefanten auf weniger als 10 Meter heran. 

Und hier noch ein kleines Beweisvideo…


Im Liwonde National Park lernt man übrigens morgens zwischen 5 und 6 Uhr Uhr Dinge, die man jetzt nicht jeden Tag braucht. Zum Beispiel den Unterschied zwischen Elefantensch… 


…und solchem von Hippos …


Als Kassenwart der Gruppe bin ich übirgens zum ersten Mal Millionär. Eine Million der Lokalwährung Kwacha kostet rund 1400 Dollar.


Die Scheine wieder unter die Leute zu bringen ist allerdings nicht so einfach. Auch im grössten Einkaufzentrum der Hauptstadt Blantyre gehen schon mal die Lichter aus…


Fortsetzung folgt…


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2 Gedanken zu “Endlich Millionär!

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